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Radwandertour, Radtour von Groß Welzin, Lützow, Rosenow,
Rosenhagen, Groß Brütz,
Wandrum, Sacktannen, Schwerin
die Radwanderung hat eine Länge von etwa
40 km
Ab Dümmer Stück können wir unsere Radwanderung auch in nördliche Richtung fortsetzen. Dazu
radwandern wir kurz hinter dem Vogelgarten nach rechts in Richtung Groß Welzin ab. Von dieser bequemen asphaltierten Ortsverbindungsstraße breitet sich rechts die
hügelige Moränenlandschaft aus, und links blicken wir über den von Ufergehölzen umsäumten lang gestreckten Dümmer See.
In Groß Welzin Radwandern wir auf die über Gottesgabe nach Schwerin führende Landstraße, biegen links in Richtung Dorfmitte ab, und nach etwa 100 m zeigt uns der Wegweiser die Richtung nach Klein Welzin an. Hier radeln wir über das hügelige, von den Eiszeitgletschern geformte Profil und erfreuen uns an der abwechslungsreichen Landschaft. Noch vor dem östlich liegenden Dorf Klein Welzin erreichen wir eine wiederum bequeme Straße, halten uns links, und bald taucht nach einer Berg- und Talfahrt der Ort Lützow auf. Das im gepflegten Park eingebettete, gut erhaltene
Schloss mit seiner wertvollen Innenausstattung prägt den Charakter dieses Gutsdorfes. Entlang einer schattigen Lindenallee und weiter der Wegweisung folgend, erreichen wir schließlich die B104 und biegen rechts ein.
Wir befahren den Radweg, achten aber auf den starken Fahrzeugverkehr, überqueren die Bahnstrecke Schwerin-Gadebusch und können nach etwa 200 m diese Straße nach links einbiegend verlassen.
Nun wieder völlig entspannt, geht die Radtour dem kleinen Ort Rosenow entgegen, der dadurch bekannt ist,
dass im nahe gelegenem Wald Theodor Körner im Befreiungskrieg am 26.08.1813 sein Leben verlor. Die Wegweisung führt uns an einen zu seinem Andenken gestalteten Platz, auf dem ein Obelisk mit seinem Porträt und einem Text aus seinem Gedichtband "Leyer und Schwert" errichtet wurde.
Nicht unerwähnt bleiben kann dieser Radwanderweg auch in Verbindung mit dem Informationswert, den er durch die engagierte Arbeit des Revierförsters und seiner Mitarbeiter bietet. Viele interessante heimische und eingebürgerte Gehölzarten werden hier vorgestellt. Schautafeln weisen auf die Vielfalt und Schönheit der Natur hin. Eine Schutzhütte lädt zur Rast in dieser Waldesstille ein. Es bleibt zu hoffen,
dass dieser besonders für Kinder empfehlenswerte, mit seinen umfangreichen Informationen zum Ökosystem Wald gestaltete Lehrpfad weiter gepflegt und erhalten bleibt.
Auf der Radtour erreichen wir schließlich wieder die Bundesstraße 104 und müssen dieser wiederum etwa 300 m in Richtung Schwerin folgen. Da kein Radweg angelegt, müssen wir uns voll auf die ohne Unterbrechung vorbeirasenden Autos konzentrieren. Endlich können wir rechts nach Rosenhagen abbiegen. Hier erfreuen wir uns wieder an der ländlichen Idylle, die zunehmend von vielen neuen Eigenheimen geprägt wird. Dadurch wird allerdings der dörfliche Charakter immer mehr verdrängt. In gemütlicher Fahrt erreichen wir Groß Brütz, überqueren kurz vor dem Ortseingang nochmals die Bahnlinie und verlassen, nachdem wir uns an der erneuerten Dorfstraße erfreut haben, links abbiegend den Ort.
Wandrum, das nicht weit ab vom Ufer des Neumühler Sees liegt, ist erreicht. Dahinter taucht bald der Industriekomplex Sacktannen vor uns auf. Über einige Straßenwindungen gelangen wir schließlich an die von Schwerin kommende Ortsverbindungsstraße. Wir genießen immer noch die sich vor uns ausbreitende Landschaft, radeln dann talwärts, erreichen die Südspitze des Neumühler Sees und haben nun die Möglichkeit, zum Stadtzentrum, nach Lankow oder zum Dreesch
zu Radwandern.
Am Ende beträgt die Radtour durch Mecklenburg ca. 40 km
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