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Schwerin
in Mecklenburg wurde
von Heinrich dem Löwen nach dem Sieg über
die Slawen 1160 gegründet. Er veranlasste,
dass der Bischofssitz von der Michelenburg
nach Schwerin verlegt wurde. Bis 1918 war
Schwerin Residenzstadt von Grafen, Herzögen
und Großherzögen. |
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Heute
ist Schwerin die Landeshauptstadt von
Mecklenburg Vorpommern.
Wahrzeichen dieser Stadt ist natürlich das
Schloss mit seiner außergewöhnlichen
Architektur. Umgeben ist das Schloss von drei
sehr unterschiedlichen Gärten.
Auf der Schlossinsel befindet sich der
Burggarten mit zahlreichen exotischen
Pflanzen, der Orangerie mit dem Muschelbrunnen
und der künstlich gestalteten Grotte. Über eine Drehbrücke gelangt
man in den Schlossgarten der als barocker
Lustgarten mit vielen verspielten Elementen
angelegt wurde.
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Schweriner
Schloss |
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Seit
1893 schmückt das Reiterstandbild Friedrich
Franz II. den Schlossgarten. Der Schlossgarten
ist durch eine gusseiserne Brücke mit dem Grüngarten,
der im englischen Landschaftsstil angelegt
wurde, verbunden. Bei einem Sparziergang durch
den Park kommt der Besucher am Sommerhaus - Grünhaus-
von Großherzog Paul Friedrich und dem
Marmorstandbild der Großherzogin Alexandrine
vorbei.
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der
Dom
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Nicht
weit vom Grüngarten entfernt, am Nordufer des
Faulen Sees, steht die Schleifmühle. Die fürstliche
Steinschleiferei stammt aus dem
18.Jahrhundert.Heute ist sie ein Museum, in
dem man sich über die Mühlentechnik
informieren und Erzeugnisse der
Steinschleiferei bewundern kann. Außer dem
Schloss hat Schwerin eine Vielzahl
historischer Sehenswürdigkeiten, die der
Besucher bei einer Stadtrundfahrt mit dem
"Petermännchen", einem geführten
Stadtrundgang oder auf eigene Faust kennen
lernen kann.
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Vor allem die Altstadt mit den alten Bürgerhäusern
und der mächtige Dom, dessen Turm 117 m in
die Höhe ragt und der zu den schönsten
Bauten deutscher Backsteingotik zählt, ziehen
Jahr für Jahr die Besucher an.
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Vom
Turm aus hat man übrigens einen
faszinierenden Ausblick über die zauberhafte
Stadt. Gleich um die Ecke befindet sich der
Altstädtische Marktplatz, mit dem Rathaus auf
dessen Mittelzinne, das Wappenbild Schwerins
der "Goldene Reiter "zu sehen ist,
und Häusern mit klassizistischen Fassaden.
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Das
Neue Gebäude, im Volksmund auch Krambudengebäude
oder Säulengebäude genannt, ist mit seinen
vierzehn dorischen Säulen der überragendste
Bau des Altstädtischen Marktes. Die Nordseite
des Marktes schmückt das Standbild des Löwens.
Durch den Rathausgang gelangt man zu einer
weiteren Sehenswürdigkeit, dem
Schlachtermarkt, einem Anziehungspunkt für Händler
und Verkäufer. Er entstand 1886 -1897 durch
den Abriss der westlichen Häuserreihe.
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Unweit
davon entfernt steht das Neustädtische
Palais, auch "Marienpalais" genannt.
Sehenswert sind in Schwerin auch der
Schelfmarkt mit dem Neustädtischen Rathaus
und der Schelfkirche.
Schwerin ist nicht nur bekannt für seine Großveranstaltungen
wie den Schweriner Kultursommer und das
Schweriner Filmfest, sondern auch für die
vielen Ausstellungen, Theaterdarbietungen,
Konzerte und Festivals.
Ein besonderes Highlight sind jedes Jahr die
Schlossfestspiele des Mecklenburgischen
Staatstheaters vor historischer Kulisse.
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Die
Schweriner Museen sind ein Besuch wert. Jedes
birgt etwas besonderes in seinen Räumen. So
glänzt zum Beispiel das Staatliche Museum mit
einer großartigen Sammlung flämischer und
holländischer Malerei aus dem 17.Jahrhundert,
das Schlossmuseum mit einer Beletage der
ehemaligen Wohnräume der Großherzogin, der
Festetage mit den Prunkräumen und
Gesellschaftsräumen des Großherzogs und der
Galerie "Malerei in Mecklenburg".
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Im
Historischen Museum finden neben der
Ausstellung der Stadtgeschichte thematisch
abwechslungsreiche Sonderausstellungen statt.
Sehenswert sind auch das Technische
Landesmuseum und das Mecklenburgische
Volkskundemuseum - Freilichtmuseum Mueß.
Mit seinen vier Theatern ,deren sehr
unterschiedlichen künstlerisch - vielfältigen
Darstellungen bietet Schwerin sowohl den Großen
als auch den Kleinen Liebhabern dieser Kunst
ein unvergessenes Erlebnis.
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Mit
einer uralten bedeutsamen Theatergeschichte
gehört das Mecklenburgische Staatstheater zu
den großen Bühnen Deutschlands. Bereits in
der Renaissance wurde hier eins der ältesten
deutschen Orchester gebildet.Im Jahr 1753
wurde in Schwerin die erste deutsche
Schauspielakademie gegründet. Außerdem
leitete hier der berühmte Felix
Mendelson-Batholdy das erste Schweriner
Musikfest, das auch noch heute Tradition hat.
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Für
Freunde der Niederdeutschen Sprache hält die
Fritz- Reuter-Bühne ein abwechslungsreiches
Repertoire bereit.
Aber auch die " Kleinen" kommen in
Schwerin auf ihre Kosten. Die Puppenbühne
zeigt bekannte und neue interessante Kinderstücke.
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Mit
seinen sieben Seen, die vom Horizont bis ins
Herzen der Stadt reichen, ist Schwerin sowohl
ein Badeparadies als auch ein Eldorado für
Wassersportler. Sie können hier segeln,
surfen, paddeln, rudern und vieles mehr. Auch
die entsprechenden Schulen für diese
Wassersportmöglichkeiten finden Sie an den
Seen.
Seit jüngster Zeit ist eine neue aufregende
Sportart dazu gekommen, das Drachenbootfahren.
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Zippendorfer
Strand
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Alljährliche
Wettkämpfe in dieser Sportart avancieren
inzwischen zu wahren Volksfesten auf dem
Pfaffenteich mitten in der Altstadt.
Am Südufer des Schweriner Sees befindet sich
die Badewanne Schwerins, der Zippendorfer
Strand. Der Sandstrand und die Strandpromenade
in ihrem neuen Gewand laden zum Baden,
Bummeln, zu Sport und Spiel und auch zum Essen
und Trinken in eins der gastronomischen
Einrichtungen ein.
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Schweriner
See
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Für
Besucher, die es etwas ruhiger lieben wollen,
empfehlen wir einen Besuch im Schweriner Zoo.
Er beherbergt inmitten einer reizvollen Endmoränenlandschaft
neben Großtieren, wie Bären, Wisente und Großkatzen,
vor allem Tiere, die am und auf dem Wasser
leben. Eine Gaststätte und diverse
Kinderspielplätze runden das Bild ab.
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Pferdenarren,
Radfahrer und Wanderer haben in Schwerin und
Umgebung ein großes Betätigungsfeld.
Zahlreiche Wege für diese Sportarten sind
eingerichtet und ausgeschildert. Zu einem
traditionellen Sportfest ist auch der Fünf-Seen-Lauf
für Bewegungshungrige aus ganz Deutschland
geworden.
Wer in Schwerin ist ,darf eins nicht
verpassen! Eine Stadtrundfahrt mit dem
"Petermännchen -Express" entlang am
Schloßgarten, am Schweriner See, zur Schleifmühle
und durch die historische Altstadt.
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Bei
einem Ausflug mit der Weißen Flotte auf dem
Schweriner See, kann man nicht nur singen
"eine Seefahrt, die ist lustig....",
sondern man sieht die Stadt und einen Teil des
Umlands von einer ganz anderen Seite. Bei
Kaffee und Kuchen und dem herrlichen Panorama
kommt man dann schnell ins träumen.
Durch den kleinsten und schönsten See dem
"Pfaffenteich" mitten in der Stadt
tuckert die Fähre der
"Pfaffenteich-Kreuzer", der bei Groß
und Klein sehr beliebt ist.
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Pfaffenteich
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Wer
sich in die Welt der Sterne versetzen lassen möchte,
kann dies bei einem Besuch in der Sternwarte
mit dem Kleinplanetarium erleben. Dort
erfolgen Darstellungen des riesigen
Sternenhimmels, der Planetenbewegung, der schönsten
Sternbilder und phantastische Einblicke in die
Tierkreiszeichen.
Vorführungen finden bei jedem Wetter im
Kuppelraum des Planetariums statt.
Einen besonders schönen Panorama - Ausblick
auf Schwerin und seine Umgebung hat man vom
Schweriner Fernsehturm, der mit seinen 136m
das größte Bauwerk der Stadt ist. Im höchsten
Cafe der Stadt - im Turmcafé- können
Einheimische und Gäste eine wundervolle
Aussicht über die Stadt genießen.
Schwerin in Mecklenburg

Landkarte und
Stadtplan von Schwerin
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